Deutsche Wildtier Stiftung [Pressemappe]
Hamburg (ots) - Fußball-Legende und Hobby-Golfer Uwe Seeler hat ein großes Herz für den Spatz. Am Gebäude der Golfanlage Gut Wulfsmühle in Tangstedt hängte er heute ein blaues HSV-Spatzen-Hochhaus auf - eine Nisthilfe für zwei Spatzenfamilien. …
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Deutsche Umwelthilfe e.V. [Pressemappe]
Berlin (ots) - Einladung zur Pressekonferenz Die Bundesregierung plant Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke und nennt das Nationale Energiekonzept. Warum die Ergebnisse der zugehörigen Szenarienrechnungen längst feststehen …
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Initiative Erdgas pro Umwelt GbR [Pressemappe]
Essen (ots) - Die Initiative Erdgas pro Umwelt (IEU) begrüßt den jüngsten Vorstoß von Bundesumweltminister Norbert Röttgen, die globale Klimapolitik pragmatischer zu gestalten. Beim "Petersberger Klimadialog" in Bonn will der Minister vom 2. …
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Hamburg Marketing GmbH [Pressemappe]
Hamburg (ots) -Querverweis: Ein Bild zu dieser Pressemitteilung wird am Sonntag,
02.04.2010 gegen 11:00 Uhr über obs versandt und wird kostenfrei
unter folgender Adresse abrufbar sein: …
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Gruner+Jahr, National Geographic [Pressemappe]
Hamburg (ots) - Nach einer Naturkatastrophe - zum Beispiel einem Vulkanausbruch - erholen sich Ökosysteme durch überlebende Arten oft von innen nach außen - und nicht, wie lange angenommen, durch Samenflug und die Zuwanderung von Tieren von …
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Mercedes-Benz [Pressemappe]
Stuttgart / Chur (ots) - Anmoderation: Wer in diesen Tagen auf der San-Bernardino-Route in der Schweiz unterwegs ist, dem dürfte etwas auffallen: Er begegnet immer wieder faszinierenden Lkw-Oldtimern. Die Lastzüge aus fünf Jahrzehnten …
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Daimler AG [Pressemappe]
Berlin (ots) - Ausstellung bietet einen Blick in die Zukunft städtischen Lebens Möglichkeit zu Testfahrten mit dem smart fortwo electric drive MANUSKRIPT MIT O-TÖNEN Anmoderation: Wie sieht das Leben in der Stadt in Zukunft aus? …
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Heinz Sielmann Stiftung [Pressemappe]
Duderstadt (ots) - Inge Sielmann, die große alte Dame des Naturschutzes, wurde am 28. April 80 Jahre. Wie die Heinz Sielmann Stiftung bekannt gab, feierte die Witwe des international bekannten Tierfilmers Prof. Heinz Sielmann ("Expeditionen ins …
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KYOCERA MITA Deutschland GmbH [Pressemappe]
Bonn (ots) - Auf dem Tag der Wirtschaft ist heute in Bonn zum zweiten Mal der mit 100.000 Euro dotierte KYOCERA-Umweltpreis verliehen worden. Gewinner ist das Technologieunternehmen SkySails GmbH & Co. KG. Auf den zweiten Platz wählte die …
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Berlin/Plön: Die deutschen Ernährungskonzerne, die im Jahr 2009 die höchsten Subventionen aus Brüssel erhielten, missachteten oftmals den Tierschutz und produzierten Lebensmittel vielfach unter sozial und ökologisch fragwürdigen Bedingungen. Diese Kritik richtete das Netzwerk "Bauernhöfe statt Agrarfabriken" - ein Zusammenschluss verschiedener Umwelt- und Tierschutzverbände sowie von Bürgerinitiativen - an die heute in Plön (Schleswig-Holstein) stattfindende Länderagrarministerkonferenz. Die vor wenigen Tagen veröffentlichten EU-Agrarsubventionen zeigten, dass die meisten Gelder aus der sogenannten ersten Säule an die Milch- und Fleischindustrie gingen. Weit weniger erhielten jene bäuerlichen Betriebe, die sich stärker um den Umwelt- und Tierschutz bemühten. Das Netzwerk forderte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner und die Länderagrarminister auf, die dringend erforderliche grundlegende Reform der EU-Agrarpolitik nicht länger zu blockieren.
Zu den "Top Ten" der deutschen Subventionsempfänger gehörten auch mehrere Firmen aus Norddeutschland. Der Konzern "Nordmilch" aus Hamburg etwa erhielt 2009 die Höchstsumme von 51 Millionen Euro, obwohl er 2008 372 Arbeitsplätze abgebaut habe. Auch der hamburgische Milchexporteur "Eximo", eine Tochter des österreichischen Nahrungsmittelkonzerns "Vivatis", bekam 14,8 Millionen Euro. Weder Milchbauern, die Region, noch der Umwelt- und Tierschutz profitierten davon.
Mit über 50 Prozent Anteil an der Landesfläche in Deutschland habe die Landwirtschaft eine große Verantwortung für den Erhalt der Artenvielfalt. Die intensive Landwirtschaft sei außerdem für etwa 13 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Unter anderem wegen seiner fehlgeleiteten Agrarpolitik werde Deutschland anvisierte Ziele im Klima- und Artenschutz voraussichtlich verfehlen, so die Verbände. Erforderlich sei stattdessen die konsequente Förderung des ökologischen Landbaus. Das Regierungsziel von 20 Prozent Ökolandbaufläche liege noch in weiter Ferne. Derzeit hätten ökologisch bewirtschaftete Flächen lediglich einen Anteil von knapp sechs Prozent. In Schleswig-Holstein seien es gerade mal drei Prozent.
Das Netzwerk "Bauernhöfe statt Agrarfabriken" appellierte an die Agrarministerkonferenz, nachvollziehbare und dem Gemeinwohl nützende agrarpolitische Ziele zu entwickeln und entsprechende Instrumente und Maßnahmen zu benennen. Die Initiative forderte zudem faire Marktregeln und klare Kennzeichnungsregelungen für Lebensmittel aus artgerechter Tierhaltung. Künftig müssten Verbraucher Fleisch aus der Massentierhaltung ebenso gut erkennen können wie heute schon die Käfigeier.
Die Verbände lobten den Vorschlag von Schleswig-Holsteins Agrarministerin Juliane Rumpf, Gelder der ersten Säule der Europäischen Agrarpolitik daran zu binden, dass Betriebe fünf bis sieben Prozent ihrer Flächen mit Hecken, auch "Knicks" genannt, Blühstreifen oder Wasserbiotopen ausstatteten. Dies sei ein begrüßenswerter Beitrag zum Arten-, Klima- und Gewässerschutz. Bundesministerin Aigner und die anderen Länderagrarminister seien nun gefordert, weitere Vorschläge für die Sicherung des Grünlands und die Ausweitung der tiergerechten Haltung vorzulegen.
Mehr Informationen
Pressekontakt:
- Vor Ort in Plön: Reinhild Benning, BUND-Agrarexpertin, Mobil: 01 75 / 7 26 37 79 und Ina Walenda, BUND Schleswig-Holstein, Mobil: 01 78 / 2 32 17 74
- Katrin Riegger, BUND-Pressestelle, Tel. 0 30 – 2 75 86-464, presse@bund.net
- Marion Dudla, Leitung Pressestelle des Deutschen Tierschutzbundes e. V., Tel. 02 28 / 6 04 96-25
Quelle: BUND.net