News & Fakten über unsere Umwelt und unser Klima
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) [Pressemappe]
Berlin (ots) - Mit Inkrafttreten der neuen
Energieeinsparverordnung (EnEV) am 1. Oktober 2009 muss der
Energiebedarf bei Neubauten und Sanierungen um durchschnittlich 30
Prozent niedriger sein als derzeit vorgeschrieben. Was viele
Bauherren …
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Quelle: Presseportal
Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in dem Wahlergebnis der Bundestagswahl vom 27. September 2009 kein Votum pro Atomkraft und pro Gentechnik. Sämtliche Umfragen im Umfeld der Wahlen hätten gezeigt, dass es stabile Mehrheiten gegen längere Laufzeiten für Atommeiler und gegen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft gebe. Stimmenzuwachs hätten zudem Parteien verzeichnet, die das Festhalten am Atomausstieg zu einem zentralen Thema ihres Wahlkampfes gemacht hätten und die für die Ablehnung der sogenannten Grünen Gentechnik stünden.
Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: "Die Wählerinnen und Wähler haben nicht für die Atomenergie und nicht für Gentechnik in Lebensmitteln gestimmt. Sie haben entschieden, dass in den nächsten Jahren in Deutschland keine Große Koalition regieren wird, nicht mehr und nicht weniger. Die kommende schwarz-gelbe Regierung muss sich gut überlegen, ob sie die Gesellschaft mit einem Ausstieg aus dem Atomausstieg spalten oder ob sie Klimaschutz und erneuerbare Energien voranbringen will. Dasselbe gilt für die Gentechnik. Wer genmanipulierte Organismen sät, wird nicht nur in den ländlichen Regionen Widerstand ernten. Das hat die CSU in Bayern bereits schmerzhaft lernen müssen."
Beim Naturschutz will der Umweltverband auch die FDP in die Pflicht nehmen. Die Liberalen hätten sich in der Vergangenheit mehrfach für naturnahe Flüsse und den Schutz von Elbe und Donau eingesetzt. Deutschlands hohe Naturschutzstandards seien außerdem ein wesentlicher Standortfaktor, wenn es um die künftige wirtschaftliche Entwicklung und um Ansiedelungen von Unternehmen gehe.
Weiger: "Was Deutschland jetzt braucht, ist ein Konjunkturprogramm Umweltschutz. Ökologisch kontraproduktive Subventionen müssen abgebaut, der Atomausstieg beschleunigt und der Energiesektor umgebaut werden. Mit einem solchen Programm kann es gelingen, die Erneuerbaren Energien zu hundert Prozent durchzusetzen und hunderttausende neue innovative Arbeitsplätze zu schaffen. Und beim Weltklimagipfel in Kopenhagen kann Bundeskanzlerin Angela Merkel im Dezember beweisen, dass die CDU-Wahlversprechen von mehr Klimaschutz nicht nur Lippenbekenntnisse sind."
Pressekontakt: Thorben Becker, BUND-Energieexperte, Tel. 0 30 / 2 75 86-421 bzw. Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. 0 30 / 2 75 86-425/-489, presse@bund.net
Quelle: BUND.net
EUROFORUM - ein Geschäftsbereich der Informa Deutschland SE [Pressemappe]
Berlin/Düsseldorf (ots) - Mit Spannung erwarten die rund 6500
deutschen Wasserversorger das für den 17. November 2009 angekündigte
Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) im Revisionsverfahren des
hessischen Versorgers enwag gegen das …
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Quelle: Presseportal
Berlin: Als Endpunkt einer Serie von Protestaktionen haben Aktivisten des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute mit einer zwei Meter hohen "Atom-Ausstiegsuhr" vor dem Wahllokal von Angela Merkel in Berlin-Mitte gegen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke demonstriert. "Endzeit für Atomkraftwerke - keine längeren Laufzeiten, Frau Merkel!" war auf einem mitgeführten Transparent der Umweltschützer zu lesen.
"Unsere Atomausstiegsuhr zeigt jene sieben Atomkraftwerke, die entsprechend der Vereinbarung zwischen den Energiekonzernen und der Bundesregierung in der jetzigen und in der nächsten Legislaturperiode stillgelegt werden sollten", sagte BUND-Sprecherin Katrin Riegger. "Das schleswig-holsteinische AKW Brunsbüttel, die Reaktoren Biblis A und B in Hessen und das AKW Neckarwestheim in Baden-Württemberg sollten ursprünglich bereits 2008 bzw. spätestens 2009 stillgelegt werden. Das bayerische AKW Isar 1 soll 2011 vom Netz gehen. 2012 sollen in Baden-Württemberg Philippsburg 1 und in Niedersachsen das AKW Unterweser folgen. Egal wie das Wahlergebnis aussieht, der Protest der Straße wird sich gegen jede Regierung richten, die den Atomausstieg auch nur um ein Jota verzögert."
Der BUND wirft Merkel vor, sich mit ihrem auch im Wahlkampf wiederholt vorgetragenen Plädoyer pro Atomkraft hinter jene Energieversorger zu stellen, die den Atomausstieg durch längere AKW-Stillstandszeiten hinauszögerten. Die Atomenergie bleibe eine Technologie unbeherrschbarer Risiken. Die ungeklärte Entsorgung des Strahlenabfalls und die mögliche Weiterverbreitung nuklearer Materialien vergrößerten die Gefahren zusätzlich. Hinzu komme, dass die meisten Atomkraftwerke nicht gegen Flugzeugabstürze oder Terrorattacken gesichert seien. Zudem könne niemand die gehäuft auftretenden Kinderleukämien im Umkreis fast aller Atomanlagen erklären.
"Allein schon deshalb eröffnen die Ankündigungen von CDU/CSU und FDP, nach einem Wahlsieg die Laufzeiten der Atommeiler zu verlängern, eine gefährliche Perspektive. Die Bundestagswahl ist eine Richtungsentscheidung in der Energie- und Atompolitik. Angela Merkel weiß, wenn die Atomkraftwerke länger am Netz bleiben, dann bremsen sie den Ausbau der erneuerbaren Energien und dann erhöhen sich die Risiken für heutige und künftige Generationen. Atommeiler passen nicht in ein zukunftsfähiges Stromversorgungssystem", sagte Thorben Becker, der Energieexperte des BUND.
Pressekontakt: Katrin Riegger, BUND-Pressereferentin, Tel. 0 30 / 2 75 86-464/-425, Mobil: 01 57 / 71 33 57 96 bzw. Thorben Becker, BUND-Energieexperte, Tel. 0 30 / 2 75 86-421, Mobil: 01 71 / 6 06 52 25, presse@bund.net
Quelle: BUND.net
Frankfurt/Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland zog zum Ende der Frankfurter Automesse ein düsteres Fazit der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung IAA. Die deutsche Autoindustrie habe "die größte Öko-Illusionsshow aller Zeiten" veranstaltet, sagte Werner Reh, der Verkehrsexperte des BUND. Noch nie hätten die Autohersteller ein derart verlogenes Spektakel in Szene gesetzt. Der Öffentlichkeit habe man reihenweise angeblich umweltfreundliche Elektromobile präsentiert, die den Messebesuchern gezeigten Serienmodelle hingegen seien alles andere als umweltfreundlich und sparsam gewesen.
Nach BUND-Recherchen wiesen die auf der Messe präsentierten Serienfahrzeuge der wichtigsten deutschen Hersteller einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von über 200 Gramm pro Kilometer auf. Mit durchschnittlich 232 Gramm pro Kilometer (9,8 Liter Benzin bzw. 8,8 Liter Diesel auf 100 km) belegte Audi den Spitzenplatz, gefolgt von Mercedes-Benz, deren Fahrzeuge sogar unter Einrechnung der Smart-Flotte noch durchschnittlich 205 Gramm pro Kilometer (8,7 Liter Benzin bzw. 7,7 Liter Diesel auf 100 km) ausstießen. Selbst BMW lag mit einem Durchschnitt von 190 Gramm pro Kilometer (8,0 Liter Benzin bzw. 7,1 Liter Diesel auf 100 km) deutlich über dem Durchschnitt der im letzten Jahr in Europa verkauften Neuwagen. Unter Einbeziehung der ausgestellten MINIs lag die BMW-Group bei 177 Gramm und damit immer noch 24 Gramm über dem europäischen Durchschnitt von 153 Gramm pro Kilometer im Jahr 2008. Deutlich weniger Kohlendioxid stießen nur die auf der IAA gezeigten Neuwagen von Ford und Volkswagen aus. Pro Kilometer emittierten sie 149 Gramm. Allerdings verzichtete VW auf die Kennzeichnung einiger Fahrzeuge, so dass dieser Wert nicht exakt ermittelt werden konnte. Völlig unverständlich sei auch das Auftreten von Opel gewesen. Das Unternehmen habe seine Kleinwagen nicht ausgestellt und kam so auf einen Durchschnitt von 201 Gramm CO2 pro Kilometer.
Reh: "Der hohe Durchschnittsverbrauch der in Frankfurt gezeigten Pkw belegt, dass Sparsamkeit und Zukunftsorientierung bei den meisten deutschen Autoherstellern auch auf dieser IAA wieder nur Lippenbekenntnisse waren. Da werden dem Publikum Fahrzeuge präsentiert, die auf hundert Kilometer durchschnittlich mehr als acht Liter Sprit verbrauchen und zugleich wird nach Staatshilfen für die Entwicklung von sparsamen Elektroautos gerufen. Das passt einfach nicht zusammen." Für Reh zeige sich hier, dass die deutschen Hersteller den langfristigen EU-Grenzwert von 95 Gramm CO2 pro Kilometer ab 2020 nicht erfüllen wollten sondern darauf bauten, ihn gemeinsam mit der "Autokanzlerin" torpedieren zu können.
Wer als Pkw-Hersteller die EU-Grenzwerte von 130 Gramm pro Kilometer im Jahr 2015 und 95 Gramm bis 2020 erreichen wolle, müsse ab sofort die bereits vorhandenen Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung nutzen sowie leichtere und kleine Wagen bauen. Ansonsten drohten Strafzahlungen. Vor allem die deutschen Autohersteller müssten sich endlich von ihrer PS-Protzerei verabschieden und Spritspartechniken in alle Fahrzeuge einbauen.
Reh: "Die neue Bundesregierung muss die Besteuerung der Dienst- und Firmenwagen nach dem CO2-Ausstoß staffeln und dafür sorgen, dass diese Spritschlucker nicht mehr hoch subventioniert, sondern endlich abgewrackt werden."
Pressekontakt: Werner Reh, BUND-Verkehrsexperte, Tel. 0 30 / 2 75 86-435, Mobil: 01 71 / 4 99 79 27 bzw. Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressestelle, Tel. 0 30 / 2 75 86-425/-464, Fax: -440, Mobil: 01 71 / 8 31 10 51, presse@bund.net
Quelle: BUND.net
Dortmund - Schulung von beauftragten und sonstigen verantwortlichen Personen für Gefahrgut nach §6 Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GbV)GmbH, Consulting & Akademie
Quelle: UmweltschutzNews
Magdeburg - Gründen – eine Vielzahl von umweltrelevanten Informationen vorhanden, etwa über die Emissi-onen einer Anlage, die konkreten Auswirkungen auf Umweltbestandteile etc. Durch die neue EU-Umweltinformationsrichtlinie und die in Landes-umweltinformationsgesetze ist der Zugang zu Umweltinformationen inzwischen deutlich erleichtert worden. So werden beispielsweise die Fristen für die Beantwortung von Anfragen zu Umweltinformationen halbiert und dürfen in der Regel einen Monat nicht überschreiten. Der Kreis der informationspflichtigen Stellen wurde ebenso ausgeweitet wie der Begriff der „Umweltinforma-tionen“ selbst.
Quelle: UmweltschutzNews
Magdeburg - Die Teilnehmer sollen durch dieses Seminar die Änderungen in der Nachweis- und Registerführung nachvollziehen und damit in die Lage versetzt werden, anstehende Ent-scheidungen zu steuern und Lösungen bei sich ergebenden Umsetzungsproblemen zu finden. Wie gewohnt, werden den Teilnehmern Praxishilfen zum erleichternden Verständnis der geänderten Regelungen an die Hand gegeben.
Quelle: UmweltschutzNews
Greenpeace e.V. [Pressemappe]
Hamburg (ots) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat als
Bundesumweltministerin genauere Sicherheitsüberprüfungen beim
Atomkraftwerk Krümmel untersagt. Dies geht aus einer Greenpeace
vorliegenden Weisung des Bundesumweltministeriums an das …
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Quelle: Presseportal
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