Crochunter´s Umweltnews

News & Fakten über unsere Umwelt und unser Klima

Aigner muss Exportsubventionen unverzüglich offen legen

Berlin: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisierte die (heutige) Entscheidung von Agrarministerin Ilse Aigner, die Veröffentlichung der Agrarsubventionen um zwei Wochen auszusetzen, scharf. Damit ignoriere die Ministerin geltendes EU-Recht, nach dem Anfang Mai wie in allen EU-Staaten auch in Deutschland die Namen der Empfänger und die Höhe der Subventionen ins Internet gestellt werden müssten.

Reinhild Benning, Agrarexpertin des BUND: "Ministerin Aigner riskiert hohe Vertragsstrafen und damit  Steuergeld, da sie mit der Vereitelung der Transparenz ein von der EU bereits angekündigtes Vertragsverletzungsverfahren provoziert. Sie beruft sich auf Urteile einiger Verwaltungsgerichte, die die Transparenz in Frage stellen. Damit ignoriert sie jedoch nicht nur EU-Recht, sondern auch ein höherinstanzliches Urteil, da das Oberverwaltungsgericht Münster bereits die Rechtmäßigkeit der Transparenz bestätigt hat."

Der BUND kritisierte außerdem, dass auch die Exportsubventionen verheimlicht werden sollen, obwohl gegen deren Veröffentlichung nicht einmal Klage eingereicht worden sei. "Die Exportsubventionen zu verheimlichen entbehrt jeder Begründung. Von der Geheimhaltung der millionenschweren Exportsubventionen profitieren vor allem Agrarkonzerne. Dazu gehören auch Großmolkereien, die Landwirte mit niedrigen Milchpreisen in den Ruin treiben. In welchem Ausmaß diese Unternehmen profitieren, soll nun im Dunkeln bleiben", kritisierte Benning.

Deutschland sei in der EU eines der Hauptexportländer von Agrarprodukten. Benning: "Zum Beispiel sind Agrarexporte auch in den Niederlanden ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Aber dort ist die Regierung wenigstens ehrlich und legt offen, wer von den öffentlichen Geldern in welcher Höhe profitiert. Daran muss sich Frau Aigner ein Beispiel nehmen. Die Agrarministerin muss die Exportsubventionen sofort offenlegen und die EU-Transparenzregelung umgehend umsetzen."

Kontakt: Reinhild Benning, BUND-Agrarexpertin, reinhild.benning@bund.net; Mobil: 01 75 / 7 26 37 79

Quelle: BUND.net


Auszeichnung für ökologisches Unternehmenskonzept / Sachsen-Anhalts Verkehrsstaatssekretär Schröder würdigt Karsdorfer Wohnungsbau GmbH als "Erfolgsgeschichte - Made in Sachsen-Anhalt"

IMG - Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH [Pressemappe]
Karsdorf (ots) - Mit der Karsdorfer Wohnungsbau GmbH ist heute eine weitere Einrichtung als "Erfolgsgeschichte - Made in Sachsen-Anhalt" ausgezeichnet worden. Sachsen-Anhalts Verkehrsstaatssekretär André Schröder enthüllte ein 1,8 x … Lesen Sie hier weiter…

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Mit Klima-Rap gewinnt Schule Exklusiv-Konzert der Band JULI / Klimaschutz geht an Kasseler Hauptschule: Exklusives Schulkonzert mit der Popgruppe JULI

Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH [Pressemappe]
München/Kassel (ots) - Überraschung auf der Pressekonferenz vor dem Konzert: "klima on… s'cooltour"-Veranstalter Lightcycle spendet zusätzlich zum Hauptgewinn 15.000 Euro als Startkapital für dringend benötigten Frühstücksservice … Lesen Sie hier weiter…

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Grenzenlos Natur - 20 Jahre Grünes Band 1989-2009

Ein Jubiläumsjahr der ganz besonderen Art feiert Deutschland 2009: Das Grüne Band wird 20 Jahre! Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs trat der über fast vier Jahrzehnte entstandene längste Lebensraumverbund Deutschlands aus dem Schatten der innerdeutschen Grenzanlagen. Das Grüne Band ist heute Nationales Naturerbe und lebendiges Symbol der Überwindung der einstigen Teilung Deutschlands.

Mit einem Fest begingen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) gemeinsam mit nationalen und internationalen Vertretern des behördlichen und verbandlichen Naturschutzes sowie zahlreichen Gästen das 20-jährige Jubiläum auf der Burg Lenzen. Zuvor gingen mitten auf der Elbe hunderte Ballons in die Luft – auf der Elbfähre bei Lenzen setzten die Teilnehmer ein Zeichen für das Grüne Band, als längsten Biotopverbund Europas und der Welt.

Zum Abschluss einer 4-tägigen Pressefahrt informierte sich am Vormittag eine Delegation des BUND und BfN wie sich Geschichte quasi im Vorbeigehen erleben lässt. Im "Bauernhaus Pauli" in Unbesandten an der Elbe wurde die neue Ausstellung "ÜberLeben im Sperrgebiet" vorgestellt – das Haus ist "Grenzerfahrungspunkt" im Projekt "Erlebnis Grünes Band". Am Bösen Ort besichtigten die Teilnehmer die aufwendigen Maßnahmen der Deichrückverlegung im Naturschutzgroßprojekt "Lenzener Elbtalaue". Auf über sieben Kilometern wird der Deich um 1,3 Kilometer in das Landesinnere verlegt, um so neue Überflutungsräume für die Elbe zu schaffen.

Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des BfN erläuterte: "Das Grüne Band durchquert und verbindet fast alle deutschen Landschaftstypen und ist Heimat von über 600 bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Es ist damit eine bundesweit bedeutsame Verbundachse, quasi ein grünes Rückgrat zur Vernetzung verschiedener Landschaften, Lebensräume und Arten in Deutschland. Nicht umsonst ist es daher in der nationalen Strategie der Bundesregierung zur biologischen Vielfalt als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet worden. Das Bundesamt für Naturschutz unterstützt die vielfältigen Aktivitäten zum Erhalt des Grünen Band seit mehr als zehn Jahren. Denn hier haben wir die einmalige Gelegenheit, Naturschutz mit der deutschen Geschichte und Kultur sowie einer nachhaltigen Regionalentwicklung zu verknüpfen. Im Mittelpunkt stehen dabei neben dem Vorhaben "Erlebnis Grünes Band" vier umfangreiche Naturschutzgroßprojekte am ehemaligen Grenzstreifen. Weitere Vorhaben sind in Vorbereitung. Auch zukünftig wird sich das BfN dafür einsetzen, den Erhalt und die Entwicklung des Grünen Bandes voran zu bringen."

Prof. Dr. Hubert Weiger, 1. Vorsitzender des BUND betonte: "Das Grüne Band, als Tafelsilber der deutschen Einheit gefeiert, ist nicht nur das erste gesamtdeutsche Naturschutzprojekt, es ist ein lebendiges Denkmal der jüngeren deutschen Zeitgeschichte. Ein gemeinsames Naturerbe historischer Dimension, das für kommende Generationen erhalten werden muss. Wir als BUND haben bereits über 410 Hektar am Grünen Band erworben und führen seit über 20 Jahren Maßnahmen durch, um die wertvollen Biotope dauerhaft zu sichern und wir werden uns auch weiterhin nachdrücklich dafür einsetzen."

Die in 2003 beschlossene Übertragung der bundeseigenen Flächen zum Erhalt des Biotopverbun-des, etwa 50 Prozent des Grünen Bandes, steht für fünf der sechs Länder noch aus. Dies muss gerade im Jubiläumsjahr zügig zum Abschluss kommen. In Brandenburg ist das Umweltministerium zuversichtlich, dass eine Einigung zur Übertragung der nur ca. 50 Hektar vom Bund an das Land bis zum 20. Jahrestag des Falls des Eisernen Vorhangs erzielt werden kann. Die Landesstiftung Naturschutzfonds Brandenburg soll die Flächen des Grünen Bandes übernehmen. Thüringen, mit dem größten Anteil am Grünen Band, hat im vergangen Jahr eine Einigung mit dem Bund erreicht und knapp 4000 Hektar übernommen.

Das Grüne Band in den ehemaligen Grenzregionen für die Bevölkerung erlebbar zu machen und dabei wertvolle Natur zu schützen, ist das Ziel des Projektes "Erlebnis Grünes Band". Es ist eines der vom BfN mit Mitteln des Bundesumweltministeriums geförderten Projekte zum langfristigen Erhalt dieses einmaligen Biotopverbundes. Der BUND hat dafür die wissenschaftliche Begleitung übernommen. Modellhaft und ausgesprochen erfolgreich werden in den Regionen Thüringer Wald & Schiefergebirge / Frankenwald, Harz und Elbe-Altmark-Wendland in enger Zusammenarbeit mit den lokalen Akteuren aus Tourismus und Naturschutz touristische Angebote für Besucher entwickelt. Die außergewöhnliche Kombination von Natur, Kultur und Geschichte des Grünen Bandes werden darin erlebbar gemacht. Damit die Besonderheiten entlang der ehemaligen Grenze auffindbar sind, wurden in der Region Elbe-Altmark-Wendland "Grenzerfahrungspunkte" am Grünen Band  ausgeschildert. Sie weisen beispielsweise auf Relikte wie geschleifte Ortschaften so genannte "Wüstungen" hin. Auf dem über 190 Kilometer langen "Vier-Länder-Grenzradweg" können Besucher die Vielfalt der Region auf einer Radrundtour erleben.

"Wir integrieren in unsere touristischen Angebote zum Grünen Band intensive Naturerlebnisse und Begegnungen mit lebendiger Geschichte", erklärte Susanne Gerstner vom Trägerverbund Burg Lenzen und Projektkoordinatorin der Region Elbe-Altmark-Wendland am ausgebauten Grenzturm bei Lenzen direkt am Grünen Band, "dabei hat sich eine sehr konstruktive länderübergreifende Zusammenarbeit entwickelt – eine positive Vernetzung im Vierländereck."

An der Elbe, dem längsten Fluss entlang des Grünen Bandes, wird die nachhaltige Sicherung durch die Verbindung von Natur- und Hochwasserschutz vorbildlich umgesetzt. Im Naturschutzgroßprojekt "Lenzener Elbtalaue", gefördert durch das BfN, wird durch die Deichrückverlegung eine natürliche funktionsfähige Auenlandschaft wiederhergestellt. So wird eine Fläche von 420 Hektar als Überflutungsfläche für die Elbe reaktiviert. Eine lebendige Naturlandschaft mit ausgedehnten Hart- und Weichholzauwäldern wird so für die Menschen erlebbar.

Der BUND und federführend sein bayerischer Landesverband Bund Naturschutz (BN) setzen sich seit über 20 Jahren für den Erhalt und die Entwicklung dieser einzigartigen Lebenslinie mit ihrem Naturreichtum ein. Auf 1393 Kilometern, von der Ostsee bis zum sächsischen Vogtland, verbindet das Grüne Band 17 Naturräume. In der nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt ist es als Leuchtturmprojekt zum Erhalt der Artenvielfalt ausgezeichnet worden. Ausgehend vom Grünen Band Deutschland hat sich die Ländergrenzen überschreitende Initiative "Grünes Band Europa" entwickelt. Durch 24 Staaten über mehr als 12.500 Kilometern verbindet es von der Barentssee bis zum Schwarzen Meer bedeutende europäische Naturräume.

Für Rückfragen:

Dr. Liana Geidezis, Stefanie Markwardt, BUND-Projektbüro Grünes Band, (am 30.04.09): 01 71 / 5 33 18 53 u. 01 73 / 4 46 65 53, gruenesband@bund-naturschutz.dewww.gruenesband.info, www.erlebnisgruenesband.de, www.greenbelteurope.eu

Bundesamt für Naturschutz, Referat Presse/Öffentlichkeitsarbeit, Konstantinstraße 110, 53179 Bonn, Tel.: 02 28 / 84 91 44 44, Fax: 02 28 / 84 91 10 39, presse@bfn.de, www.bfn.de

Hinweis: Anlässlich des 20jährigen Jubiläums zur Öffnung des Eisernen Vorhangs organisieren das Bundesamt für Naturschutz und das österreichische Umweltbundesamt vom 19.-30. August 2009 den internationalen NATURATHLON  – Natur grenzenlos. Die Route führt vom "Paneuropäischen Picknickplatz" an der österreichisch/ungarischen Grenze bis zum Europa Parlament nach Straßburg. Weitere Information unter www.naturathlon.eu

Quelle: BUND.net


agri.capital GmbH: Führender Biogaserzeuger akquiriert weitere 60 Mio. Euro zur Finanzierung von Biogas-Anlagen in Deutschland / Kapazitäten werden bis 2010 verdreifacht

agri.capital Gmbh [Pressemappe]
Münster (ots) - Die Investitionen in umweltfreundliche Zukunftsenergien steigen auch während der Finanzkrise: Die 2004 gegründete agri.capital GmbH, führender Energieerzeuger auf der Basis von Biogas, hat für ihr weiteres Wachstum 60 … Lesen Sie hier weiter…

Quelle: Presseportal


Die Zukunft leuchtet stromsparend - Neue Beleuchtungskonzepte für die Welt von morgen

LASER World of Photonics [Pressemappe]
München (ots) - Fast 20 Prozent des weltweiten Strombedarfs werden heute für die Beleuchtung in allen Bereichen des menschlichen Lebens verbraucht und verursachen dabei enorme Mengen an CO2. Zukunftskonzepte für die Beleuchtung von … Lesen Sie hier weiter…

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Europäische Studie zeigt: Deutsche Verbraucher wollen Glas

Aktionsforum Glasverpackung [Pressemappe]
Düsseldorf (ots) - Die Verbraucher in Deutschland und Europa bevorzugen Glas als Verpackungsmaterial für Lebensmittel und Getränke. Das bestätigt eine aktuelle Studie, die der europäische Behälterglasverband, Fédération Européenne du … Lesen Sie hier weiter…

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Starbucks veröffentlicht Global Responsibility Report / Aktuelle Ausgabe berichtet über CSR-Aktivitäten wie das neue Kreditprogramm zur Unterstützung von Kleinbauern

Starbucks Coffee Deutschland GmbH [Pressemappe]
Essen (ots) - Die Starbucks Coffee Company hat ihren Global Responsibility Report für das Geschäftsjahr 2008 veröffentlicht. Der Bericht gibt Auskunft über Initiativen des Unternehmens bei der nachhaltigen Kaffeeproduktion und weitere … Lesen Sie hier weiter…

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EIB and KfW to continue support for European economy New Carbon Fund to be set up

KfW [Pressemappe]
Frankfurt (ots) - The Management Committees of the European Investment Bank (EIB) and the KfW Bankengruppe met today in Luxembourg as part of a regular series of exchanges. The two Institutions discussed the development of the … Lesen Sie hier weiter…

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Abgang fossiler Kraftstoffe - Clean Moves wagt Blicke über deutschen Tellerand

Deutsche Messe AG Hannover [Pressemappe]
Brüssel/Hannover (ots) - - Das Forum Clean Moves auf der Hannover Messe nimmt international
effiziente Fortbewegungstechnologien unter die Lupe Das Öl geht zur Neige, der Klimawandel ist … Lesen Sie hier weiter…

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