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Tausende demonstrierten entlang der Elbe für den Schutz der Flüsse

Berlin/Dresden/Cuxhaven: In sieben Bundesländern haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und das Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung gestern Abend gemeinsam mit Anwohnern, Umweltinitiativen und vielen weiteren Organisationen für den Schutz der Elbe demonstriert. Von Bad Schandau bis Cuxhaven zündeten rund 12 000 Menschen in 42 Städten und Gemeinden Lichter und Fackeln an den Elbufern an, um so gegen die Vertiefung des Stroms und andere unsinnige Verkehrsprojekte in Deutschland zu protestieren.

„Die Unterelbe zwischen Hamburg und Cuxhaven soll für 400 Millionen Euro zum 9. Mal ausgebaggert werden“, sagte Walter Rademacher vom Regionalen Bündnis gegen Elbvertiefung. „Stück für Stück droht eine einzigartige Flusslandschaft verloren zu gehen. Dagegen protestieren nicht nur wir Umweltschützer, sondern auch viele Einwohner der Regionen entlang des Stroms.“ Klar sei auch, dass die geplante Elbvertiefung zwischen Hamburg und Cuxhaven katastrophale Auswirkungen auf den Fluss haben werde. Die Ausbaggerung von rund 40 Millionen Kubikmeter Sediment missachte außerdem europarechtliche Schutzbestimmungen. Nach einhelliger Ansicht der Umweltverbände beinhalte die 9. Elbvertiefung auch nach der Planänderung weiterhin nicht akzeptable Risiken für Deichsicherheit und Natur.

Aufgegeben werden müsse auch der Plan, in Sachsen-Anhalt zwischen Saale und Elbe einen 100 Millionen Euro teuren Kanal zu bauen. „In diesem Jahr konnten Frachtschiffe mit Massengütern von Juni bis November überhaupt nicht auf der Elbe fahren, da der Fluss Niedrigwasser führt. Unter diesen Bedingungen tendiert der Nutzen des Kanals gegen Null,  jede Kosten-Nutzen-Rechnung seines Baus fällt verheerend aus“, sagte der BUND-Elbeexperte Ernst Paul Dörfler. In diesem Jahr sei die Mittelelbe durch massive Steinschüttungen erneut eingeengt worden. Das Hauptproblem sei jedoch der Wassermangel im Fluss. Auch weitere Steinschüttungen an den Elbufern würden daran nichts ändern.

Der BUND und das Regionale Bündnis gegen Elbvertiefung fordern Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee auf, alle Flussbauprojekte in Deutschland auf den Prüfstand zu stellen. Die Planer müssten endlich die Datenlage über den vorhandenen und zu erwartenden Schiffsverkehr zur Kenntnis nehmen und die absehbaren Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserstand der Flüsse berücksichtigen. Eine Fortsetzung der bisherigen Flusspolitik zerstöre die letzten naturnahen Flussgebiete Deutschlands. Der BUND schätzt, dass die Bundesregierung rund zwei Milliarden Euro sparen könnte, würde sie ökologisch und wirtschaftlich fragwürdige Ausbauprojekte und Unterhaltungsmaßnahmen an Flüssen und Kanälen stoppen.

Pressekontakt:

Ernst Paul Dörfler, BUND-Elbeexperte, Mobil: 01 78 / 1 61 78 00, epd@gmx.de

Katrin Riegger, BUND-Pressestelle, Tel. 0 30 2 75 86-425/-489, Fax: -440, Mobil: 01 57 / 71 33 57 96, presse@bund.net

Walter Rademacher, Regionales Bündnis gegen Elbvertiefung, Tel.: 0 47 52 / 84 10 74, walter.rademacher@gmx.de

Quelle: BUND.net


Fachtagung- Umweltgesetzbuch

Köln - Köln- Umweltgesetzbuch "Vom Entwurf in die Praxis"

Quelle: UmweltschutzNews


Kommentar von Greenpeace zur Klimaschutzkonferenz in Poznan

Greenpeace e.V. [Pressemappe]
Hamburg, 30. November 2008 - (ots) - Die aktuelle Diskussion über
den Europäischen Emissionshandel im Vorfeld der in Poznan beginnenden
Klimakonferenz kommentiert Greenpeace Klimaexperte Karsten Smid:

"Die Klimakonferenz in Poznan startet … Lesen Sie hier weiter…

Quelle: Presseportal


Abenteuer Nahrung- weißt Du was Du isst? 16. Witzenhäuser Konferenz

Witzenhausen - Angesichts von Gentechnik und Nanotechnologie wird es immer schwerer nchzuvollziehen, was in unserem Essen wirklich drinsteckt.

Quelle: UmweltschutzNews


Kombinierte Fortbildung für Mehrfachbeauftragte

Dortmund - Bundesweit staatlich anerkannter Fortbildungslehrgang im Sinne §9 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit §7 Nr. 2 der 5. BImSchV

Quelle: UmweltschutzNews


Klimagipfel (COP 14): WWF fordert Fundament für Klimaabkommen ab 2012

WWF World Wide Fund For Nature [Pressemappe]
Posen/Berlin (ots) - In den kommenden zwei Wochen treffen sich in
polnischen Posen mehr als 5.000 Delegierte um ein neues Klimaabkommen
Auf Grundlage des Kyoto-Protokolls auf den Weg zu bringen. Auch wenn
der Vertrag erst im kommenden Jahr … Lesen Sie hier weiter…

Quelle: Presseportal


Amazonas-Kahlschlag schneller als erwartet - WWF fordert Klimakonferenz in Posen zum Handeln auf

WWF World Wide Fund For Nature [Pressemappe]
Brasilia/Frankfurt (ots) - Die Abholzung des Amazonas schreitet
wieder schneller voran und forciert den Klimawandel. Dies belegen die
neuesten Zahlen der brasilianischen Regierung. Von August 2007 bis
Juli 2008 wurden rund 12.000 … Lesen Sie hier weiter…

Quelle: Presseportal


Nachhaltigkeit, Recht und Kommunikation im Umweltschutz

Rostock - Für eine aktive und erfolgreiche Mitarbeit an Agenda-Prozessen, Projekten und für die Argumentation gegenüber/in Behörden und Institutionen, die in Agenda-Prozesse involviert sind, sind interdisziplinäre Kompetenzen erforderlich. Dazu gehören umweltrechtliches und umweltmedizinisches Wissen als auch Wissen über Umwelt-kommunikationsprozesse/ Nachhaltigkeitskommunikation.

Quelle: UmweltschutzNews


Deponien in der Stilllegungs- und Nachsorgephase

Magdeburg - Deponien in der Stilllegungs- und Nachsorgephase – Maßnahmen, Kosten, Rückstellungen

Quelle: UmweltschutzNews


Der integrierte Qualitäts- und Umweltauditor

 © Herbert Pfaff-SchleyOffenbach am Main - Dreitägiges Basisseminar für Mitarbeiter des Qualitäts- und Umweltmanagements.

Quelle: UmweltschutzNews


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