Sprengstoffanschlag neben gefährdetem Staudamm im Irak - 18 Tote
Bagdad (dpa) - Neben einem gefährdeten Staudamm bei Mossul im Irak haben Extremisten am Montag eine große Bombe zur Explosion gebracht. Die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak berichtete, ein mit Sprengstoff gefüllter Lastwagen sei an einer Brücke über den Tigris detoniert, die etwa 200 Meter von dem Staudamm entfernt liegt. Ein Wächter sei durch den Anschlag ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden. Zu möglichen Schäden an der Brücke oder dem Staudamm lagen zunächst keine Angaben vor. US-Experten hatten kürzlich gewarnt, der Staudamm sei vom Wasser stark ausgehöhlt worden. Deshalb bestehe die Gefahr, dass der Damm brechen könnte, was zu einer großen Flutkatastrophe in Mossul und Bagdad führen würde.
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