New York (dpa) - Die Vereinten Nationen haben sich nachdrücklich für eine Fortsetzung der Friedensbemühungen zwischen Nord- und Südkorea ausgesprochen. Die UN-Vollversammlung rief am Mittwoch beide Seiten dazu auf, die Anfang Oktober erzielte Vereinbarung für Frieden und Zusammenarbeit vollständig umzusetzen und damit ein «solides Fundament für eine friedliche Wiedervereinigung» zu schaffen.
New York (dpa) - Zur Lösung des bereits Jahrzehnte dauernden Westsahara-Konflikts hat der Weltsicherheit Marokko und die Freiheitsbewegung Frente Polisario zu Gesprächen ohne Vorbedingungen aufgefordert. In einer einstimmig angenommenen Resolution verlängerte das höchste UN-Gremium am Mittwoch in New York zudem das Mandat der UN-Mission MINURSO bis zum 30. April 2008. Die knapp 500 Vertreter der Vereinten Nationen sind seit 1991 im Land, um ein Referendum zu ermöglichen, in dem die Bevölkerung der Westsahara selbst über den künftigen Status ihres Territoriums entscheiden kann.
Washington (dpa) - Die US-Notenbank hat aus Sorge um die Konjunktur wegen der Turbulenzen an den Finanzmärkten den Leitzins zum zweiten Mal hintereinander gesenkt. Der Offenmarktausschuss verringerte den Satz für Tagesgeld am Mittwoch um 0,25 Punkte auf 4,5 Prozent. Dieser Schritt war von der übergroßen Mehrheit der Ökonomen erwartet worden. Unter dem Druck der Kreditkrise und ihrer möglichen Folgen für die US-Wirtschaft hatte die Fed den Leitzins bereits vor sechs Wochen überraschend deutlich um 0,5 Punkte zurückgenommen. Es war die erste Senkung seit vier Jahren.
Berlin (dpa) - Länderpläne zur Einführung bundeseinheitlicher Wassergebühren haben Spekulationen über Verteuerungen des Trinkwassers ausgelöst. «Mit einem Bundesgesetz soll flächendeckend eine Wassersteuer eingeführt werden, die den Wasserpreis deutlich erhöhen würde», erklärte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Mittwoch in Berlin. Auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) sprach sich gegen die Einführung einer bundesweiten Wassergebühr aus.
New York/London (dpa) - Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre Rekordjagd fortgesetzt. Sowohl der US-Ölpreis als auch der Preis für die Nordseesorte Brent markierten neue historische Höchststände. Der Preis für ein Barrel (je 159 Liter)der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Dezember kletterte in der Spitze auf 94,55 US-Dollar. Zuletzt notierte WTI-Rohöl noch bei 94,27 Dollar und damit 3,89 Dollar höher als zum Handelsschluss am Vortag.
Tel Aviv/Gaza (dpa) - Angesichts des andauernden Beschusses mit Raketen will Israel den Druck auf den Gazastreifen nicht lockern. Zugleich machte Präsident Schimon Peres am Mittwoch in der Grenzstadt Sderot die radikalislamische Hamas für die Verschlechterung der Lebensbedingungen für die rund 1,5 Millionen Palästinenser im Gazastreifen verantwortlich. «Wenn sie aufhören uns zu beschießen, dann machen wir keinen Druck mehr», sagte der israelische Präsident.
Paris (dpa) - Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat sich mit seinem tschadischen Amtskollegen Idriss Deby über die Affäre des verhinderten Kinderschmuggels aus dem Tschad beraten. «Wir handeln im Interesse unserer Staatsangehörigen», teilte das französische Außenministerium am Mittwoch in Paris mit. Die Regierung dankte dem libyschen Staatschef Muammar el-Gaddafi für sein Vermittlungsangebot, verwies aber auf die eigenen Kontakte zur tschadischen Führung.
Istanbul/Bagdad (dpa) - Bei einem neuen Gefecht zwischen türkischen Soldaten und Kämpfern der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei (PKK) sind im Grenzgebiet zum Irak 18 Menschen getötet worden. Der türkische Generalstab teilte am Mittwoch mit, Bewaffnete hätten bereits am Montag auf dem Berg Cudi drei Soldaten erschossen. Die Armee habe danach 15 Angreifer getötet und auch Kampfhubschrauber eingesetzt. Der US-Nachrichtensender CNN berichtete unterdessen, dass die USA die Türkei mit Geheimdienstinformationen über Stellungen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK im Irak versorgten.
Von Gerd Reuter, dpa Akaba (dpa) - Elegant strebt sich die Fregatte «Augsburg» an den Hafenkai im jordanischen Akaba. Die 224 Besatzungsmitglieder unter dem Kommando von Fregattenkapitän Frank Hünten stehen Spalier, als Verteidigungsminister Frank Josef Jung (CDU) am Mittwoch an Bord geht. Die «Augsburg» ist eine der Speerspitzen im US-geführten Anti- Terrorkampf «Enduring Freedom» (OEF). Das Schiff überwacht die Gewässer in einem breiten Bogen rund um das Horn von Afrika. Am 24. September kam das Kriegsschiff aus Wilhelmshaven in Dschibuti an. Jung wollte sich ein Bild über die Aufgaben und deren Ausführung machen, bevor der Bundestag wahrscheinlich am 15. November über die Verlängerung der deutschen Mitwirkung an OEF entscheidet.
Berlin (dpa) - Länderpläne zur Einführung bundeseinheitlicher Wassergebühren haben zu Spekulationen über Verteuerungen des Trinkwassers ausgelöst. «Mit einem Bundesgesetz soll flächendeckend eine Wassersteuer eingeführt werden, die den Wasserpreis deutlich erhöhen würde», erklärte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Mittwoch in Berlin. Auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) sprach sich gegen die Einführung einer bundesweiten Wassergebühr aus.